Der Slowene Slavko Vincic wird am Sonntag (19.) im MetLife Stadium das WM-Finale 2026 zwischen Spanien und Argentinien leiten. Der Brasilianer Wilton Pereira Sampaio wurde nicht berücksichtigt. Der Sc

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Der Slowene Slavko Vincic wird das große Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Argentinien leiten. Die FIFA gab die Entscheidung am Mittwoch (16.) bekannt. Das Spiel findet am Sonntag (19.) um 16 Uhr (brasilianischer Zeit) im MetLife Stadium in New Jersey statt.
Vincic (46) wird von seinen Landsleuten Tomaz Klancnik und Andraz Kovacic als Assistenten unterstützt; für den VAR sind die Jordanier Adham Makhadmeh und Mohammad Alkalaf zuständig. Damit endete die Spekulation, die auch einen Brasilianer umfasste: Wilton Pereira Sampaio gehörte zu den Kandidaten, wurde jedoch nicht nominiert.
Der neue Schiedsrichter der Entscheidung hat sich bereits im Turnier einen Namen gemacht. Er leitete drei Partien: das Debüt Brasiliens gegen Marokko, die Begegnung zwischen Jordanien und Algerien sowie das Duell Mexiko gegen Ecuador – dabei zeigte er nur eine Rote Karte. Eine solide Bilanz, die ihn für das wichtigste Spiel der Welt qualifizierte.
In der Biografie des Unparteiischen sticht ein Vorfall aus dem Jahr 2020 hervor, der nun erneut diskutiert wird. Laut der brasilianischen Sportzeitung Lance! wurde Vincic in Bijeljina (Bosnien) von der Polizei im Rahmen einer Anti-Drogen-Razzia vorgeladen und als Zeuge vernommen. Er gehörte nicht zu den Festgenommenen – eine Tatsache, die ihm nicht zur Last gelegt wird.
Im Finale treffen zwei Großmächte aufeinander: Spanien mit Lamine Yamal und Pedri sowie Argentinien mit Lionel Messi, der seine letzte WM bestreitet. Die Partie markiert das Ende einer historischen Ausgabe, und Vincic wird die Aufgabe haben, das Spektakel auf dem Rasen zu leiten.
Die Begegnung wird in Brasilien live auf TV Globo, SporTV und CazéTV ab 16 Uhr übertragen.